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Die Summe aller Rehe am Samstag ist gar nicht so leicht zu ermitteln. Begonnen hatten wir um 18:00 Uhr mit den Newcomern der TKG Crew aus Fulda und dem Marian Lesser und deem Smee aus Brotterodung. Das Wetter war super und die Stimmung dementsprechend. Um halb Acht kam dann der erste Regenschauer, der nach ca. 20 Minuten durch einen Regentanz um den Wappenpfahl (nicht Marterpfahl!!! geleernt am 19.7.2008 mit 32 Voll- und einem Halbjahr) beendet werden konnte. Wir genossen die wieder entstehenden Sonnenstrahlen und hofften auf baldige Trocknung des Grases in jedweder Hinsicht. Doch nur wenig später kam er dann, der Jahrhundertregen. Von 1-3 Litern auf einen Quadratmeter sprach man bei wetter.com, tatsächlich waren es wohl 3 Liter pro Quadratcentimeter. Das Seelencamp erlebte dieselbe Geschichte wie Atlantis, so daß gelegentlich nur die Spitze des Wappenpfahles aus den Fluten ragte. Die Kasse oder besser gesagt die Kassenbesatzung, bestehend aus Fisch Dösi, Taucher Enrico und Unterseeboot Ali kamen nur noch zum Luftschnappen und Bändchenverteilen an die Oberfläche. Sebastian 1 schnorchelte total desorientiert zwischen den Parkplatzabsperrungsbändern und konnte nach Abfliessen des Wassers durch zwei engagierte Securitykräfte aus diesen wieder befreit werden. Nach dem Regen begann das Aufräumen und Sortieren. Die Stromverbindungen wurden gecheckt, die Anzahl der Rehe wurde gecheckt, die Bojen wurden wieder eingesammelt und die gestrandeten Wale zurück ins Meer geschoben. Auch die Dixihäuschen wurden wieder umgedreht, nachdem pfiffige Gäste die Kabinen als Boote genutzt hatten und damit einen regen Fährbetrieb zwischen den Zelten aufgenommen hatten. Um ca. 23:00 Uhr waren wir wieder vollständig waldschallbereit und außer dem Seelencamp konnte auch alles wieder wie geplant genutzt werden. Die Zelte wurden in diesem Jahr etwas kleiner gewählt, so füllten sie sich auch umgekehrt proportional wie die Jägermeisterfläschen sich an der Theke leerten. Überhaupt war die Jägermeisterfließgeschwindigkeit schnell auf dem Level vergangener Jahre. Das Seelencamp wurde zum Indoorfloor im neuen Wildpavillion vom Dieter. Der Pavillion wurde für eine Besucherzahl von ca. 20 Personen errichtet und bot nach Räumung der Bestuhlung Platz für ca. 35 Tanzende. Die Theke bot neben Heikos Platz noch zwei weitere Stehplätze, die jedoch sehr schnell zu Mischplätzen mutierten. Also Thekenplatz, Tanzfläche und eben Mischplatz. Beginnen durfte die Freie Seele Chris Klimper, der auch gleich auf die kommende Nacht einstimmte. Thomas Leary und Coma verwandten zu dieser Zeit unter dem kleinen Kosmonauten eine gewohnt weltraumlastige, elektroide Mischung, die in mehreren Schubstufen explodierte und die Mitreisenden mitriss. Besonders erwähnen muss man jedoch unser Eigengewächs Zimbo, der es verstand im Fass and the Furious eine gigantisch treibende Stimmung aufzubauen. Er pitchte das Ölfass durch die Freaks, dass man vermutete, er hätte in seinem Leben nichts anderes gemacht, als treibende Ölfässer durch Freaks zu pitchen (das sind wieder Sätze!!? – aber genau so wars!!!) Er ist auf jeden Fall der Geheimtipp für kommende Werratonpartys. Im Indischen House wurden die gewohnten Housebeats und Zeugungsqualitäten der 4 Peanuts Deluxe durch zwei weitere Nüsse verstärkt. Sehr gelungen wie ich fand. Auch der Rest der Zeltinsassen sah das so und feierte unter den leuchtenden Shivaaugen. Nach den 6 Nüßen hüpfte ein Flummiball hinter die Decks, der auch durch 20 Nüße wahrscheinlich nicht gehalten werden konnte. Flummiball Danischa begeisterte, hämmerte, sang, tanzte, hüpfte, trank, begeisterte, lies feiern und das Ganze wieder von vorn. Ab zwei Uhr, also genau der Zeit als Nadine ihren Thekenersatzdienst antrat, bildeten sich leichte Sorgenfalten auf den Gesichtern unserer Thekenversorgern (noch mal herzlichsten Dank an dieser Stelle) beim Blick in den leerer werdenden Kühlwagen. Nach kurzen Hochrechnungen und 3 Wodka verschwanden die Falten jedoch wieder. Das Seelencamp zum Kochen brachte die neu gegründete Combo Cuttin Swingers, bestehend aus dem SchRiller und dem Mr. BBH (ist der mit den ROSIgen BBH Felgen). Der sechseckige Pavillion, der wie anfangs erwähnt Platz für 35 Gäste bot, wurde von bis zu 80 Feiernden bevölkert. Dies war nur möglich, da sich alle gleich bewegten und keinen Luftraum zwischen sich zuliesen. Wären die Gäste nackt gewesen, hätte dies 9 Monate später zu einem enormen Bevölkerungsschub geführt. Da jedoch Möglichkeiten nur vom Menschen erfundene statische Täuschungen sind, war alles so wie es war und der Bevölkerungsschub bleibt natürlich aus. (das sind wieder Sätze!!? – aber genau so isses!!!)
Als Besonderheit hatten die Swingers ein Waldschalllied im Gepäck, dass die Menge der ausgewählten 80 in besonderes Verzücken versetzte. Der Jägermeister lief auch im Pavillion hervorragend. Getrunken wurde er durch die Leute an der Bar, die dann durch Körperkontakt den Jägi in die letzten Reihen transperierten.  Kleiner Schwenk auf die Kannibalen: Sie brachten natürlich wieder erwachsene Männer zum Schreien, wie es sonst nur 14jährige Mädchen beim Tokyo Hotel Konzert tun. Es wurde wieder bis zur totalen Erschöpfung gefeiert, dann an der Theke wartete ja eine gutgelaunte freundlich gesinnte Bardame auf einen, die einen wieder aufpäppelte. ... Hier noch Bilderlinks vom Siebten Schall: |